In meinem Vortrag möchte ich zunächst über den Wandel des Iran-Bildes in Japan sprechen. Dabei stelle ich iranische Literatur vor, die ins Japanische übersetzt wurde.
Diese Übersetzungen haben zweifellos dazu beigetragen, das Image Irans zu verbessern. Dennoch ist das allgemeine Bild des Islams weiterhin stark von Stereotypen geprägt. Besonders nach den Ereignissen des 11. September lassen sich Tendenzen des sogenannten „Neo-Orientalismus“ beobachten. In meinem Vortrag möchte ich zeigen, wie die Literatur Nava Ebrahimis eine dualistische Denkweise vermeidet und stattdessen eine Perspektive eröffnet, die über den Opfer-Täter-Diskurs hinausweist.
Programm